Als Hitler die Atombombe baute. Lügen und Irrtümer über das by Friedemann Bedürftig

By Friedemann Bedürftig

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Großmutters Schuhe (Roman)

Eine »Familienfeier« gerät zur Generalabrechnung - eigenwillig und wunderbar erzählt. »Diese Familie braucht kein Oberhaupt mehr, weil sie nämlich mit diesem Tag aufgehört hat, eine Familie zu sein, die Nabe ist aus dem Rad gefallen, die Speichen spritzen in alle Richtungen. « Urenkel David benennt exakt und wenig schmeichelhaft, was once er von seiner Sippschaft hält.

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Von den nervli61 chen Belastungen, unter denen die Täter litten, ist denn auch in den erhaltenen Berichten oft die Rede, und so ließen die Befehlshaber wenigstens individuelle Abweichungen von der Gruppennorm zu, akzeptierten Krankmeldungen oder gar die offene Weigerung, Mordbefehle auszuführen. Es soll auch einen Befehl Himmlers gegeben haben, wonach niemand gezwungen werden sollte, an Erschießungen teilzunehmen. In der Geschichte des Reserve-Polizeibataillons 101, die Christopher R. Browning (s.

B. Nichtertragenkönnen der Wahrheit) die Realität leugnet, davon überzeugen, daß die Endlösung eine viel schrecklichere Wirklichkeit war, als menschliche Phantasie sich auszumalen in der Lage ist. Die Originaldokumente (Reden Himmlers, die brutal offenen vielbändigen Tagebücher von Goebbels oder die 38 Bände Diensttagebücher von Generalgouverneur Frank) genügen meist schon. Manche allerdings sind auch dann noch nicht überzeugt, weil sie unterstellen, die Aufzeichnungen und Zeugenaussagen etwa von Höß könnten unter Zwang in der Haft entstanden sein, oder Franks uferlose Texte seien Fälschungen.

Vor Gericht dazu ins Kreuzverhör genommen, mußte Leuchter einräumen, daß er für seine Analysen keinerlei Fachausbildung genossen und sich den Titel eines »Ingenieurs« nur angemaßt hatte. 1988 zu neun Monaten Gefängnis ohne Bewährung verurteilt. Auch die von der Verteidigung eingeladenen notorischen Revisionisten, darunter der Brite David Irving, vermochten daran nichts zu ändern. Mit der Stichhaltigkeit der Leuchter-»Argumente« nämlich sah es beschämend dürftig aus. Nicht nur die unüberprüfbaren Entnahmestellen konnten die falschen gewesen sein, auch die geringen Spuren von Zyanid, die er gefunden haben wollte, hätten als Beweis genau dessen genügt, was er damit bestreiten wollte.

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